c. c. - cut_corona - ulrich polster /text

ulrich polster - c. c. - cut_corona

c. c. - cut_corona begann mit der vorübergehenden Schließung meiner Galerie und der Anfrage etwas zu der online-Auslagerung des Programms beizusteuern. Dieser Impuls verstärkte meine Intention diese außergewöhnliche Zeit aufzunehmen. Die Offenheit und Unbestimmtheit der Situation bestimmte und bestimmt den Prozess der Bild und Themenfindung. Während der Arbeit stellte ich fest, dass die Themen die sich während der Aufzeichnungen ergaben nicht weit entfernt von ähnlichen Fragestellungen aus anderen Arbeiten waren. Einsamkeit, Isolation, zwischenmenschliche Kommunikation waren schon bei früheren Arbeiten Schwerpunkte meiner künstlerischen Auseinandersetzung.

Die Überschneidungen zu zum Teil sehr weit zurückliegenden Arbeiten (Crisis, Metamorphosen, Autopsie) als auch zu jüngeren Arbeiten (Notturno I-II) und gerade im Produktionsprozess stehenden (Notturno III ) offenbarte eine Kontinuität, die ich so nicht erwartet hatte. Diese Kontinuität auf der einen Seite und die gleichzeitige Spontanität, die die Situation hervorbringt ist einer der Spannungsbögen der den Arbeitsprozess voran treibt.

Zehdenick im Mai